Für Menschen mit Fibromyalgie ist erholsamer Schlaf oft keine Selbstverständlichkeit. Chronische Schmerzen, Muskelverhärtungen, eine erhöhte Reizempfindlichkeit und ein dauerhaft aktiviertes Nervensystem erschweren nicht nur das Einschlafen, sondern auch das Durchschlafen. Viele Betroffene wachen nachts immer wieder auf und fühlen sich morgens trotz ausreichend Zeit im Bett erschöpft und wie „nicht erholt“.
Gerade bei Fibromyalgie ist dieser gestörte Schlaf besonders belastend: Schlechter Schlaf verstärkt Schmerzen, Müdigkeit, Konzentrationsprobleme und emotionale Erschöpfung – ein Kreislauf, der sich selbst aufrechterhält.
Eine zentrale Rolle spielt dabei das autonome Nervensystem. Bei Fibromyalgie bleibt der Körper häufig in einer Art Dauer-Alarmzustand. Selbst nachts, wenn Regeneration stattfinden sollte, kann das System nicht vollständig „abschalten“. Tiefschlafphasen bleiben verkürzt oder aus, obwohl sie für Schmerzverarbeitung und körperliche Erholung essenziell wären.
Chronisch schlechter Schlaf belastet den Organismus zusätzlich
Langfristig wirkt sich anhaltend schlechter Schlaf negativ auf zahlreiche Körpersysteme aus. Studien zeigen ein erhöhtes Risiko für Entzündungsprozesse, Herz-Kreislauf-Belastungen, hormonelle Dysbalancen und eine reduzierte Stressresilienz. Bei Menschen mit Fibromyalgie – deren Regulationsmechanismen ohnehin empfindlich reagieren – können Schlafstörungen die Symptome deutlich verstärken.
Was sagt die Wissenschaft über nicht-medikamentöse Unterstützung?
Eine aktuelle Studie aus Seoul, veröffentlicht in Frontiers in Neuroscience, untersuchte, ob es eine medikamentenfreie Methode gibt, um die Schlafqualität von Menschen mit chronischen Schlafproblemen zu verbessern. Die Teilnehmenden verbrachten zwei Nächte im Schlaflabor: eine Nacht mit sehr sanften, herzschlaggesteuerten Vibrationen und eine Nacht ohne diese Stimulation. Die Vibrationen waren kaum wahrnehmbar, und die Teilnehmenden wussten nicht, in welcher Nacht sie aktiv waren.

Die Ergebnisse waren bemerkenswert: In der Nacht mit Vibrationsstimulation schliefen die Probandinnen und Probanden ruhiger, wachten seltener auf und bewerteten ihre Schlafqualität im Nachhinein deutlich besser. Auch objektive Messungen zeigten vermehrt Gehirnwellenmuster, die typisch für Tiefschlaf sind, während Stress- und Spannungsaktivität abnahm. Der Körper wechselte messbar in einen Zustand von Entspannung und Regeneration.
Warum ist das besonders relevant bei Fibromyalgie?
Bei Fibromyalgie ist das parasympathische Nervensystem – zuständig für Ruhe, Erholung und Heilungsprozesse – häufig unteraktiv. Die sanften Vibrationen in der Studie aktivierten genau diesen Teil des Nervensystems. Herzfrequenz und Atmung beruhigten sich, die Gehirnaktivität verlangsamte sich. Die Teilnehmenden lagen dadurch im Durchschnitt elf Minuten weniger wach pro Nacht.
Für Menschen mit Fibromyalgie, bei denen Schmerzen, Muskelspannung und Schlafstörungen eng mit einem überaktiven Stresssystem verbunden sind, ist dieser Ansatz besonders interessant: nicht durch Unterdrückung, sondern durch sanfte, körperbasierte Beruhigung.

Vom Schlaflabor ins eigene Schlafzimmer
In der Studie wurde eine intelligente Matratze eingesetzt, die die Vibrationen kontinuierlich an den Herzrhythmus der schlafenden Person anpasste. Diese sogenannte Closed-Loop-Vibrationsstimulation folgt dem natürlichen Rhythmus des Körpers und verstärkt ihn behutsam. Der Effekt wird häufig mit dem wiegenden Gefühl verglichen, das Babys beim Einschlafen hilft.
Inzwischen findet dieses Prinzip auch Anwendung im häuslichen Umfeld. Verschiedene Systeme kombinieren klassischen Schlafkomfort mit kaum spürbaren Mikro-Vibrationen, die gezielt das Nervensystem beruhigen sollen.
Ein Unternehmen, das dieses Prinzip nutzt, ist Andufit. Das entwickelte Massagemodul wird einfach unter die vorhandene Matratze geschoben. Es stimuliert sanft und rhythmisch Körperbereiche, die bei Fibromyalgie häufig schmerzhaft oder verspannt sind – etwa Schultern, Rücken und Beine. Ziel ist es, Muskelspannung zu reduzieren und den Körper bereits vor dem Einschlafen in einen Zustand der Ruhe zu begleiten.
Unterstützung statt Wunderversprechen
Wichtig ist: Auch diese Technologie ist kein Heilmittel und kein Ersatz für eine ganzheitliche Behandlung. Bei Fibromyalgie ist Schlafverbesserung ein Prozess, der auf Regelmäßigkeit, Sicherheit und Reizreduktion basiert. Feste Schlafzeiten, wenig Bildschirmlicht am Abend und eine ruhige Schlafumgebung bleiben grundlegende Faktoren.
Was Vibrationsstimulation ergänzend leisten kann, ist ein körperlicher Zugang zur Entspannung – ohne den natürlichen Schlafrhythmus zu unterdrücken. Man wird nicht „sediert“, sondern gleitet tiefer in einen natürlichen, erholsamen Schlaf.
Entspannt einschlafen – besser regenerieren
Für viele Menschen mit Fibromyalgie liegt die größte Herausforderung nicht im Zubettgehen, sondern im Loslassen. Sanfte, rhythmische Vibrationen können helfen, Muskeln zu entspannen und das Nervensystem zu beruhigen. So erhält der Körper das Signal, dass es sicher ist, zur Ruhe zu kommen.
Und genau dort beginnt erholsamer Schlaf bei Fibromyalgie.
Entdecken Sie, wie das intelligente Massagemodul von Andufit unter Ihrer Matratze Ihre Schlafqualität verbessern kann.


